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Arzneimittelrückstände
eine analytische Herausforderung

Arzneimittelrückstände in der aquatischen Umwelt  rücken zunehmend in den Focus der Ökotoxikologen,  was sich in ersten Vorschlägen zu Umweltqualitätsnormen von Einzelverbindungen manifestiert..
Ein erheblicher Teil der in den Verkehr gebrachten Arzneistoffe gelangt über den Abwasserpfad in die Umwelt. In den Fließgewässern werden für viele AZR* Gehalte von >0,1µg/l erreicht.(Die Gehalte liegen somit teilweise deutlich über denen von PSM)
Aus den Oberflächengewässern können AZR in das gewässernahe Grundwasser (Uferfiltrat) eintreten und letzlich bis ins Trinkwasser gelangen.
Von den in der aquatischen Umwelt nachgewiesenen  AZR tritt regelmässig ein sehr ähnliches Spektrum auf. In nach abfallenden Gehalten gestaffelter Reihenfolge handelt es sich um Röntgenkontrastmittel (z.B. Amidotrizoesäure, Iomeprol) gefolgt von Diclofenac (Antiphlogistikum) und Carbamazepin (Antiepileptikum)  sowie Beta-Blockern (Metoprolol, Sotalol) und Phenazonderivaten (Schmerzmitteln) bis hin zu Chemotherapeutikas/Antibiotikas wie Sulfamethoxazol und Erythromycin.
Der Fachbereich für organische Spurenanalytik der AQS Schwerin bietet für die genannten relevanten Wirkstoffgruppen geeignete, innovative und akkreditierte Prüfverfahren (LC-MS/MS, GC-MS)  mit Bestimmungsgrenzen im Spurenbereich an.